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Ansprechpartner

Ralf Schilling
Leiter der Bergwacht Blautal
ralf.schilling@bergwacht-blautal.de

www.bergwacht-blautal.de

Notruf

Rettungsleitstelle Ulm
Notruf 112

Krankentransporte
0731 1 9 22 2

Krankenfahrten
0180 2 19 21 11

Der Berg ruft – die Bergwacht hilft

Bergwacht-Logo

Ein Kletterer stürzt und bricht sich den Arm. Ein Wanderer rutscht in bergigem Gelände aus und verstaucht sich den Knöchel. Immer dann, wenn Menschen in unwegsamem Gelände oder im Gebirge verunglücken, wird die Bergwacht Blautal des Deutschen Roten Kreuzes aktiv, übernimmt die Erstversorgung der verunglückten Person, transportiert diese in besfestigtes Gelände und übergibt den Patienten an den Rettungsdienst.

Das Einsatzgebiet der Bergwacht Blautal umfasst den gesamten Alb-Donau-Kreis und die Stadt Ulm. Die Gesamtfläche des Dienstgebietes beträgt rund 1476 Quadratkilometer. Das Kerngebiet ist das Blautal mit seinen bis zu 50 Meter hohen Kletterfelsen.

In der Freizeit Leben retten

Das Blautal ist ein begehrtes Ziel für viele Kletterer, Foto: Bergwacht Blautal

Ein zentraler Bestandteil der Ausbildung in der Bergwacht ist die sanitätsdienstliche Ausbildung. Alle unsere Bergretter durchlaufen die Ausbildung Notfallmedizin Bergwacht (äquivalent zur Ausbildung als Sanitäter beim Deutschen Roten Kreuz), die besonders auf die Anforderungen der Bergwacht abgestimmt ist. Zusätzlich verfügt jeder Bergretter über eine Ausbildung am AED (Automatisierter externer Defibrillator), die alle 12 Monate aufgefrischt wird.

Einsatzspektrum der Bergwacht

Bergung In luftiger Höhe
Foto: Bergwacht / keine Rechteübertragung

Die Rettung aus unweg- samem Gelände

Der Einsatz der Bergwacht ist immer dann erforderlich, wenn es darum geht, eine verletzte Person so sicher und so schonend wie möglich vom Unfallort zum Rettungswagen oder Rettungshubschrauber zu transportieren. Waldwege sind oft zu steil oder zu schmal um dort mit einem Rettungs- wagen zum Verletzten zu gelangen. Bei solchen Einsätzen wird von unseren Bergrettern körperlich sehr viel abverlangt, insbesondere dann, wenn die Witterungsbedingungen schlecht sind. So wird zum Beispiel Ein harmloser Wanderweg im Herbst mit feuchtem Laub sehr schnell zur Rutschbahn.

Die Rettung am Fels

Auch wenn der Einsatz von technischem Rettungsgerät nicht möglich ist, kann die Bergwacht durch ihre spezielle Ausbildung in schwierigen Felsen Verletzte retten. Das Einsatzspektrum der Bergwacht ist aber sehr vielfältig und nicht nur auf die Rettung aus Kletterfelsen spezialisiert.

Luftrettung

Einige unserer Bergretter haben sich zusätzlich durch eine Ausbildung zum Luftretter qualifiziert. Dadurch können sie bei Rettungseinsätzen in speziellen Hubschraubern eingesetzt werden, die die Retter an einer Winde zum Patienten ablassen und wieder aufnehmen können.

Höhlenrettung

Viele unserer Bergretter fühlen sich auch im Fels zu Recht, im Alb-Donau-Kreis gibt es zahlreiche Höhlen. Eine Höhlenrettung ist meist äußerst anspruchsvoll und häufig auch sehr langwierig. Bei Höhlenrettungen erhalten wir durch die Spezialisten Höhlenretter Unterstützung.

Für unsere Bergretter besteht prinzipiell kein Unterschied darin, ob sie sich von einer 50-Meter-Felswand, einem Funkturm, einem Baukran oder Hochhaus abseilen. Bei der Höhenrettung arbeiten wir sehr eng mit dem Höhenrettungszug der Feuerwehr Ulm zusammen.

Suche nach Vermissten

Unsere Bergretter werden zudem auch immer wieder bei der Suche nach Vermissten angefordert,  wenn diese in unwegsamem Gelände vermutet werden.

Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen

Die Bergwacht Blautal arbeitet Hand in Hand mit anderen Hilfsorganisationen, wie z.B. dem Rettungsdienst, der Polizei, der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk zusammen. 

Mitmachen

Übersichtskarte der Einsatzgebiete der Bergwacht

Bei der Bergwacht dabei zu sein, ist eine äußerst spannende und herausfordernde Aufgabe. Sie sollten gesund, sportlich und mindestens 16 Jahre alt sein.

In einer zweijährigen Ausbildung können Sie sich beim DRK zur Bergwachtfrau bzw. zum Bergwachtmann ausbilden lassen. Zur Ausbildung gehören der Winter- und Sommerrettungsdienst, also das Verhalten im Gebirge, Sicherungstechniken und Sanitätsausbildung ebenso wie Skifahren, Skilanglauf, Klettern und Erstversorgung im Schnee. Erfahrene Helferinnen und Helfer können außerdem an weiteren Ausbildungen teilnehmen.

Sie haben Interesse und möchten in der Bergwacht aktiv dabei sein? Dann ist die Homepage der Bergwacht Blautal mit vielen weiteren Informationen nur einen Mausklick entfernt.

Mit den Zwergen in den Bergen - die DRK-Bergwacht-Tipps für kleine und große Wanderer

Mit Sicherheit weiter und hoch hinaus: Die DRK-Bergwacht zeigt Ihnen, worauf Sie und Ihre Familie bei einer Wander- oder Klettertour achten sollten.

Für jedes Wetter eine Lage

In den Bergen kann sich das Wetter schnell ändern, deshalb sollte man sich nach dem so genannten „Zwiebelsystem“ kleiden, rät die DRK-Bergwacht: Wanderhosen, die man mit einem Zipper zur Shorts umwandeln kann und leichte Fleece-Pullis sind nützliche Begleiter. Eine Regenjacke gehört zur Standard-Ausrüstung für jede Wanderung.

Foto: Eine Frau in einer Regenjacke steht im Regen.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Gut geplant ist halb erklommen

Foto: Ein Mächen und ein Mann stehen vor einem Wegweiser mit einer Karte in der Hand.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Wanderer sollten immer eine aktuelle Karte dabei haben, um sich in unbekanntem Gelände besser orientieren zu können. Und die Wanderrouten sollten an der Leistung und Fitness des schwächsten Mitglieds der Gruppe ausgerichtet werden, rät die DRK-Bergwacht. Die Karten bekommt man bei der Touristeninformation oder im örtlichen Buchhandel.

Hohe Berge - starke Sonne

Foto: Ein Junge cremt sich mit Sonnencreme ein.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Je dünner die Luft, desto aggressiver sind die Sonnenstrahlen, und empfindliche Kinderhaut verbrennt besonders schnell. Die DRK-Bergwacht rät, Kinder auch bei bewölktem Himmel gut mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 20) einzucremen. Eine Kopfbedeckung schützt kleine und große Wanderer vor einem Sonnenstich.

Foto: Ein Wanderer mit Sommerlatschen und ein Wanderer mit Wanderschuhen stehen nebeneinander.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Auf dem falschen Schuh erwischt

Gutes Schuhwerk schützt vor Verletzungen. Für Wanderungen sollte man auf jeden Fall feste Schuhe anziehen, je nach Gelände Trekkingschuhe oder Wanderschuhe, die bis über die Knöchel reichen. Das schützt die Gelenke vor dem Umknicken. Badeschlappen gehören definitiv an den Strand.

Foto: Ein Mädchen trinkt aus einer Rotkreuzflasche.
Foto: U. Reinhardt/ DRK

Viel trinken schont den Kreislauf

Bei Wanderungen sollte man darauf achten, genügend Wasser (mindestens ein Liter pro Person) dabei zu haben und regelmäßig zu trinken. Anstrengung, dünne Luft, Sonne und Wind führen schnell zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust. Besonders Kinder sollten nicht erst trinken, wenn sie Durst haben, rät die DRK-Bergwacht. Besser ist es, zwischendurch kleine Schlucke zu trinken.

Foto: Ein Vater gibt seiner Tochter bei einer Wanderpause eine Müsliriegel.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Kleine Wanderer haben großen Hunger

Durch die Anstrengung beim Wandern und die Höhenluft werden viele Kalorien verbraucht. Daher sollte man unbedingt etwas zu Essen in den Rucksack packen, denn der Weg zur nächsten Hütte ist manchmal weiter als gedacht. Und kohlehydratreiche Snacks wie Müsliriegel, Obst oder Brot halten kleine Wanderer bei Laune.

Pflaster - nicht nur zum Trost

Foto: Eine Frau versorgt das aufgeschlagene Knie eines Mädchens mit einem Pflaster.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Wanderer sollten immer ein kleines Erste-Hilfe-Set mit sterilem Pflaster, Wundverband, Rettungsdecke und Kühlgel einstecken. Damit lassen sich kleinere Blessuren und Prellungen schnell selbst versorgen. Und bei Kindern wirkt ein kleines Pflaster auch gleich tröstend.

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